Liebe ist ...

18.07.2018

Das ist ein sehr tiefgreifendes Thema, das sowohl Beachtung als auch Wahrnehmung benötigt. Geht es in der heutigen Zeit immer noch um den Kampf der Geschlechter um Liebe? BeZIEHung oder Partnerschaft? Lieben und geliebt zu werden ist das kostbarste Geschenk, das man im Leben geben und annehmen darf. Doch solange beide sowohl männlich als auch weiblich in alten Konstrukten verweilen wird es bei der BeZIEHung bleiben. Der eine zieht und zerrt am anderen mit Erwartungen, die der andere nicht erfüllen kann und somit ist die EntTÄUSCHung vorprogrammiert.

Wenn beide Partner sich dessen bewusst werden und wieder in ihre natürliche Art als Frau und Mann zurückfinden und dies anerkennen, wird sich der ZuSTAND der BeZIEHung transformieren und wandeln in eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe in der die bedingungslose Liebe schwingt. Respektvoller Umgang in Ehrlichkeit und Treue schaffen Vertrauen und Wachstum. Die Liebe wird fühlbar in dieser tiefen Verbindung und nimmt den anderen so an wie er ist, bedingungs- und erwartungslos. Die Herzen beider öffnen sich für ein Miteinander in wahrer Liebe.

Es hört sich sehr einfach an ... und so ist es auch! Liebe ist einfach, wenn man sich die Frage stellt: Was würde die Liebe tun? Die Liebe ist geduldig, liebevoll, wertschätzend, voller Freude, harmonisch, gütig, sanft, tolerant, gebend, annehmend, verbindend, heilend - IMMER

Wird sich eine Frau ihrer angeborenen Weiblichkeit bewusst, so gibt es für sie nicht schöneres als diese zu leben, zu erleben, anzunehmen, zu lieben, in Hingabe an sich selbst und an alles was ist. Sie spürt die Kraft ihrer überfließenden Quelle in sich, die sie gebärt, durch der sie nähren kann, sich selbst und ihr Gegenüber. In ihrer Sanftheit ist sie angekommen in sich und erblüht in der Strahlkraft ihres Herzens. Ihr Licht leuchtet und zieht ohne ihr ZuTUN das Männliche an (wie in der Natur - wie Motten das Licht :). Sie ist bereits im orgasmischen TANZ der Liebe und verschenkt ihre sinnliche Einladung an den Mann, den sie erwählt hat, ihren Geliebten. Im Weiblichen gibt es somit keinen Kampf, sondern nur ein fühlendes zulassen, annehmen, hingeben und verströmen. In ihrer sanften Art der Liebe, die sie ist, ist sie geduldig, ruhend in sich selbst, passiv, sinnlich, lustvoll und empfangend. Sie ist sich bewusst in der Weisheit ihrer Weiblichkeit, dass sie, wenn die Einladung ihres Geliebten angenommen wird, dieser Liebe zu dienen, indem sie diese hegt und pflegt, wie ein Samenkorn, das zum duftenden Blütenmeer wird, mit ihrer nährenden liebevollen Hingabe... von innen nach außen ist sie sein Geschenk.

Genau diese natürliche Hingabe wurde falsch interpretiert und dazu genutzt, dass sich die Frau unterwirft und in die Bedürftigkeit, Abhängigkeit gerät, weil sie diese Kraft in sich nicht lebt, sich nicht selbst vertraut und gegen ihr Naturell handelt. Deswegen ist es so wichtig und wertvoll, dass sich die Frauen wieder erINNERn und Ihren göttlichen Funken erstrahlen lassen. So GEBEN sie automatisch im Annehmen. Sie ist durch ihre Herzenskraft in Ihrer Urweiblichkeit verbunden mit Mutter Erde im Vertrauen und Gelassenheit im Lieben und Geliebt werden.

Somit gibt sie in diesem Urvertrauen dem Mann die Gewissheit und den Glauben, dass er seine Stärke leben darf. In diesem Prozess kommt er in seine männliche Stärke, die seinem Naturell entspricht. Als Herzenskrieger darf er nun diese aufsteigende Macht in ihm zeigen, in umwerbender Leidenschaft. Er darf sich ihr darbieten als der starke Mann der er ist, indem er sich schützend und haltend gibt. Die aktive Passion seines Herzens kann nun präsent im Außen agieren und berührt gleichzeitig sein Innerstes. Er ist ihr Geschenk, von außen nach innen, indem er ihre Einladung annimmt, seinem Herzen folgt und so ins Spüren kommt. Ein Erspüren und erINNern seiner Herzenskraft. Er fühlt sich angenommen so wie er ist, in seinem aktiven zuTUN. Er darf agieren, indem er ihr mit Freude dient und sie ehrt, im Wohle der Liebe, die sie beide tief verbindet. So können sich beide auf Augenhöhe begegnen in respektvoller Bewegung der Liebe. Bedingungslos aufeinander einlassen für ein Miteinander in der Verschmelzung von Körper, Geist und Seele als göttlich männlicher und weiblicher Teil des Ganzen, das sie nun sind.

In ihrer Einheit schwingt das Yin und Yang harmonisch im Gleichklang und so gibt und empfängt jeder gleichermaßen. In Verbindung der Chakren, die sich in Balance aufeinander einschwingen, sich ausgleichen und im Miteinander tanzen, erzeugen sie himmlische Symphonien die in allen Farbspektren ihres Herzlichtes leuchtet. Ja, so hell erstrahlt, dass das ganze Universum als EINS erkannt wird. Es ist ein gottgeführter Schöpfungsakt der bedingungslosen Liebe, die alle Fühlenden mit dieser Leuchtkraft berührt, nährt, bewegt, erfüllt, heilt, dankt und dem Frieden dient.

Liebe ist ... ekstatischer Tanz in wahrhaftiger Begegnung.

Silvia J.B. Bartl / 12.07.2018